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                                    Wild(e) Festival
                                        Performance Marathon

 

Ein facettenreiches Performance-Wochenende zwischen Hochkultur und Trash

- inklusive des Prologs „Wilde Trash“ in der legendären Underground-Location "White Trash" und einer Lesung mit Oscar Wildes Enkel Merlin Holland im Kino Toni.

#Ästhetizismus / #Starkult / #ÖkonomisierungDerKunst / #GenderAndIdentität / #Subversion

Wild(e) Festival – Vorhang auf für eine Pop-Ikone avant la lettre!

Ein „theatriviales“ Spektakel, das man so schnell nicht vergisst – und wenn doch, dann nur aufgrund der allzu grünen Stunden mit 45-prozentigem Absinth. Im Scheinwerferlicht: Ein imaginäres Plauderstündchen der Giganten. Was passiert, wenn Dandy-Idol Oscar Wilde als Ehrengast in Andy Warhols legendärer Factory einflaniert?

Als Radikal-Performer ihrer eigenen Identität fackeln die beiden ein visionäres Feuerwerk ab. Die Playlist des Abends: Das Verschwimmen von Kunst und Leben, queere Ästhetik, die absolute Tugend der Selbstparodie und die schamlos-ironischen Spekulationen an der Börse des Image-Kapitalismus.

Das Wilde Festival beamt den Jahrhundert-Ästheten direkt ins mediale Dauerfeuer der Gegenwart. Es zeigt uns keinen verstaubten Literaten, sondern den von der Popkultur aufgesaugten, durchmediatisierten „Superstar“. Ein berauschender Abend über den schmalen Grat zwischen genialer Eigenreklame und der bitteren Erkenntnis, dass sich symbolisches Kapital keineswegs immer auszahlt.

Uraufführung: 14. – 17. Oktober 2004 | Brotfabrik Berlin (Anlässlich des 150. Geburtstags von Oscar Wilde)

Prolog: 28. September 2004 | White Trash (Torstraße)

Epilog: Szenische Lesung „Oscar Wilde im Kreuzverhör“ mit Oscar Wildes Enkel Merlin Holland und Heiko Fischer, am 20. November 2004 im Kino Toni am Antonplatz

Credits: 

Konzept/ Kuration/ Künstlerische Leitung: Maria Jamborsky

 

Theaterperformances: "Wilde Trash", "Der Niedergang des Lügens", "Chamäleons", "Wilde West", "Oscar-Verleihung", "It's better to have a permanent income than to be fascinating"

Texte & Inszenierung: Maria Jamborsky
 

Mit: Tatjana Bartel, Heiko Fischer, Bernhard Lüdke, Oscar Olivo, Tim Schneider, Sebastian Zimmler u.a.

 

Weitere Festival-Beiträge (Auswahl):

Vortrag über Camp von Dr. Volker Woltersdorff (FU Berlin)

 

double you – double you Video | Installation mit zwei Monitoren + Siebdruck von Daniel Sabranski (UdK Berlin) mit Tom Oliviera

 

Absinth Lounge Die müden Hedonisten

Assistenz: Stefanie Kautz
Requisite: Martina Milinkovic
Organisation: Jan Creutzenberg, Anne Lena Mösken, Isabel Otzowsky, Lena Schweins, Rebecca Seefen-Soliman
Maske: Romulo Correa
Layout Flyer: Max Adam
Kostüme: Kostümstudio Babelsberg


Gefördert durch: Kulturamt Pankow, Fachschaft Kulturwissenschaft Humboldt Universität zu Berlin, Lohmann Spirituosen

photos by Alla Teterina

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