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The Burrow Project
 

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THE BURROW PROJECT -

Eine akustische Grenzerfahrung zwischen Kafka, Prekarität und Noise

„Kafkas Werk ist weniger zu deuten, als experimentell zu erproben.“

Aus diesem Gedanken heraus entsteht THE BURROW PROJECT: ein hybrides Performanceformat zwischen Literatur, Klangkunst und Spoken Word. Franz Kafkas Fragment Der Bau wird hier nicht einfach gelesen – es wird gebaut, zerlegt, verzerrt, akustisch bewohnt und politisch aufgeladen. Live, prozessorientiert und ohne festgelegten Ausgang.

Ein paranoides Tier gräbt sich durch ein System aus Angst und Kontrolle – und begegnet seinem eigenen Echo als Feind. 

Der Bau wird als fluides Labyrinth erfahrbar – ein endlos wuchernder Raum aus Sackgassen und Schattenkörpern. 

 

 

🏛️ Modularer Aufbau:

 

Teil 1 – Leseperformance (ca 60 Minuten)

Performative Lesung mit dem Originaltext. 

Ästhetik: Die visuelle Ebene spiegelt das frühe expressionistische Kinomaskenhafte Überzeichnung und übersteigerte Gestik kulminieren in einer dadaistischen Text-Attacke.

Klang: Stimme, Kontrabass und Loop-Systeme erzeugen einen auditiven Bau, dessen reales und psychisches Terrain sich ständig verschiebt.

Konzept: Weniger interpretierendes Vorlesen als ein Ritual des Kontrollverlusts – eine Selbstauslieferung an den halluzinierenden Klang.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Trailer "The Burrow Project (Teil 1)

NÄCHSTE AUFFÜHRUNG:
03. Juli 2026 um 20 Uhr im „Laidak“ (im Rahmen des 48 Stunden Neukölln Festivals)
Non-German speakers welcome! A visceral sonic & performance experience.

Impressionen der Aufführung am 13. Dezember 2025 im Spektralraumohr

Impressionen der Aufführung am 29. April 2026 im Poropati

Teil 2 – Spoken Word / Poetry Performance

Im zweiten Teil wird die Dynamik des „Baus“ in die Gegenwart übertragen. Ein Stream-of-Consciousness-Text, radikal mit dem Jetzt vernetzt, erkundet die zeitgenössischen Angstökonomien:

Prekarität und Konkurrenzlogiken
Selbstoptimierungszwänge
• atomisierte Subjektformen und digitale Doppelwesen

Der Bau erscheint hier als Lebensentwurf, der sich seinem eigenen Subjekt entfremdet.

Die Sprache wird zum Endgegner – rhythmisch, eruptiv, unkontrollierbar.

THE BURROW PROJECT erzeugt einen Hörraum der Unwägbarkeit – zwischen Innen und Außen, Kontrolle und Kontrollverlust, Ich und System.

Textcollage, Spoken Word, Performance, Mixed Media: Maria Jamborsky

Kontrabass, Loops, Visuals: Marcel Siegel 

THE BURROW PROJECT - Zwei Teaser von Marcel Siegel

Interesse an einer Aufführung oder Zusammenarbeit?

© 2026 Maria Jamborsky. Erstellt mit Wix.com

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